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Dorfkirmes 2016

21. - 23. Mai 2016

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Kulturelles

Geschichte - Relief - Geologie - Chronik

GESCHICHTE EINES DORFES

1639

n. Christus

450 1944

v. Christus

 n. Christus

La Tène-Zeit

Piccolomini

2. Weltkrieg

In der La Tène-Zeit (Jüngere Eisenzeit) könnten die ersten festen, dauerhaften Siedlungen in den Ardennen entstanden sein. In diese Zeit fällt die Ausbreitung der Kelten und die Verbreitung der neuen Getreidesorten Roggen und Hafer, die auch auf höheren Lagen wachsen.

 

Generalfeldmarschall Piccolomini haust in der Eifel. Seine Soldaten richten im Amt Schönberg großen Schaden an, indem sie das Vieh abschlachten und Geld erpressen.  Auf den unsicheren Straßen machen sie Jagd auf Kaufleute.

 

 37 tote Soldaten und 7 Zivilopfer aus der Gemeinde Schönberg. Gebäudeschäden: komplett zerstört: 6; nicht mehr zu reparieren: 24; schwere Schäden: 39; leichte Schäden: 79. Am 1.1.1940 gab es 162 Gebäude in der Gemeinde, davon sind also 139 beschädigt (86%).

 

Das Relief
der Umgebung

Zwischen diesen extremen Punkten bildete sich das Relief des „Oberen Ourtales“, eine sich wiederholende, terrassenartige Anhäufung der Relikte der verschiedenen Gesteinsarten, die durch die Bäche in tiefe Täler zerschnitten sind und deren Hänge alle ein mehr oder weniger starkes Gefälle aufweisen. In unmittelbarer Nähe von Schönberg liegt die Höhenlinie zwischen 500 und 550m. 
Deren Gipfel sind:
Hofstein 540 Meter Amelscheid 533 Meter
Kappberg  (2 mal 545) Grenzstein 218  540 Meter
Herrenberg 545 Meter Grenzstein 211 545 Meter
Herresbach 548 Meter Höchst 530 Meter
Rauhenbusch 545 Meter Bolscheid 510 Meter
Ourberg 525 Meter Andlerberg 545Meter
Lindscheid 550 Meter
Unter der Höhenlinie 500 wird das Relief steiler und an vielen Stellen abrupt abfallend. Die Wasserscheide Maas-Rhein folgt dem nord-westlichen Gipfelkamm über Scheidbaum (585), Madamerbusch (605) bis zum Bracht (von 595-610) bei Halenfeld.

Flüsse
Die Zuflüsse auf der rechten Uferseite

Der Medenderbach in Andlermühle, der bereits ein ganzes System kleiner Bäche aufgenommen hat. Die wichtigsten sind der Dehnenbach, der Frankenbach und der Eimerscheiderbach ; 
Der Kolvenderbach, weniger gut versorgt durch kurze Kollektoren von Quellen genannt -born, -sief oder -bend ; 
Der Weberbach (Groß- und Klein-) sowie der Mackenbach, die den südlichen Teil von Ommerscheid drainieren ; 
Der Treisbach bei Atzerath ; 
Der Eiterbach bei Setz. 
Auf der linken Seite der Our sind die Zubringer wesentlich bescheidener mit Housbach, Linebach, dem kleinen Bach der Schönberg-Kirche von der Bürgerschaft teilt, dem Langerbach, dem Geilisbach, zwei kleine Bäche aus Klein-Bohlscheid und der Groß-Bohlscheid drainierende Selbach. Da bleibt noch der Ihrenbach zu erwähnen, der in Lindscheid zwischen Grenzstein 230 bis 249 die Grenzlinie mit Deutschland bildet. Er erreicht die Our bei Steinebrück, ohne jemals das belgische Territorium zu betreten. Offensichtlich ist unsere Gegend reich an hydrologischem Reichtum. Die Versorgung des Grundwasserspiegels ist durch das relativ einfache Versickern in die wasserdurchlässigen Gesteinsarten gesichert.

Geologie
eines Dorfes

Das Gebiet um Schönberg gehört zum Gebirgsrumpf des Rheinischen Schiefergebirges, welches einen Teil der Hoch-Ardennen bildet. Als älteste Formation, und gleichzeitig flächenmäßig am stärksten vertreten, ist in ihm das Unterdevon, das rund 400 Millionen Jahre alt ist. An Gesteinen finden wir bunte Schichten von Clervaux (roter und grüner Schiefer mit Quarz), grauer Quarz von Andler, sowie Grauwacke (Schiefer von Stolzemburg).

 

Gewaltige Erdkräfte hoben vor etwa 300 Millionen Jahren das Faltengebirge auf. Über viele Millionen weiterer Jahre trugen die Erosionskräfte Wind und Wasser dieses Gebirge wieder teilweise ab. Die eindrucksvollen Täler sind die Folgen einer über lange Zeiträume hinweg gestaltenden Kraft des Wassers. In der unteren Kreidezeit vor ca. 108 Millionen Jahren gab es nicht weit von hier (Ormont, ...) erste Ansätze von Vulkanismus.

 

 

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Klima
der Umgebung

Offensichtlich scheint das Klima des Oberen Ourtales dem des Hohen Venns zu gleichen. Indessen können, durch das eingeschnittene Relief, schnelle und große Variationen auf engstem Raum empfunden werden. Begriffe wie Mikroklima oder ekoklimatische Gruppen nehmen hier eine unbestrittene Stellung ein. Unterschiede zu anderen benachbarten Gegenden werden besonders während des Übergangs Winter-Frühling und Herbst-Winter festgestellt.

Schnee fällt früher und bleibt länger liegen, Frost und Nebel sind häufiger je nach Höhenlage. Frost beginnt meist schon ab Mitte September und erst ab Anfang Juni ist man vor Nachtfrösten (fast) sicher. Die durchschnittliche Jahrestemperatur liegt bei 7 bis 8 Grad auf den hochgelegenen Plateaus, diese kann sich aber um 1 bis 2 Grad in den Tälern erhöhen. Die Niederschläge nähern sich 1000 mm/Jahr, Schnee und Nebel einbegriffen.

 

 

Vegetation
der Eifel

Mit der zunehmenden Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Natur sind besonders die Feuchtwiesen im Outal sowie in den Nebentälern in den letzten Jahren wieder verstärkt in den Vordergrund gerückt. Die Naturschutzorganisationen haben den ökologischen Wert dieser Wiesen erkannt, allgemein sieht man die Flora und Fauna der Mähwiesen als die artenreichste unserer Gegend an.

 

Die alljährliche einmalige Mahd begünstigt eine einzigartige Wiesenvegetation, die sich durch ihren außergewöhnlichen Reichtum an mittelgebirgstypischen Arten hervorhebt : Bärwurz (Meum athamanticum), Storchschnabel (Geranium pratense), Herbstzeitlose (Colchicum autumnale), Wiesen Flockenblume (Centaurea jacea), Großer Wiesenknopf (Sanguisorba officinalis) und andere.

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